
Bei der Gasvisualisierung mittels Infrarotkamera nutzt man die spezifische Gaseigenschaft der Absorption von Wärmestrahlung in bestimmten Wellenlängenbereichen. Viele flüchtige organische Gase (VOC s) ähneln sich in dieser Eigenschaft, d. h. sie absorbieren in einem speziellen Wellenlägenbereich besonders viel Strahlung. Diesen Effekt nutzt die EYE-C-GAS Kamera, um das gesuchte Gas in Form einer Wolke sichtbar zu machen. Das aufgenommene Bild wird in Echtzeit dargestellt und lässt sich zur Dokumentation als Filmsequenz abspeichern.
Mit Hilfe des bildgebenden Verfahrens der sehr kompakt aufgebauten EYE-C-GAS Kamera können große Oberflächen schnell und sicher erfasst werden.
abgespürt werden. Dabei sind viele Bereiche oft nur schwer oder gar nicht zugänglich beziehungsweise liegen in Gefahrenbereichen, die nicht ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen betreten werden können. Hier spielt die ATEX Zulassung unserer Kamera ihre Vorteile enorm aus. Mit dieser einzigartigen Kamera ist es erstmals möglich auch in explosionsgefährdeten Bereichen eine visuelle Überprüfung von Gasanlagen durchzuführen.
Hierbei kann es sich auch um Bereiche, die mit Kontaktmessgeräten bzw. Gasspürgerät oder mittels Leckspray schlecht oder nicht überprüfbar sind, handeln. Ein solches Beispiel sind z.B. die Foliendächer von Fermentern, Nachgärern oder Gärrestlagern. Ebenso kann eine Überprüfung aller gasführenden Betriebsmittel und/oder Rohrleitungssystemen erfolgen. Somit lassen sich Gasaustritte, wie sie z.B. an Rohrleitungsdurchführungen, Flanschen etc. auftreten können, sicher und effektiv erkennen. Doch auch in Industrieanlagen, Gasdruckregelanlagen oder Erdgasspeichern können ungewollte Gasaustritte auftreten. Um ein derartiges Leck zu finden, musste bisher mit einer Sonde (Gasschnüffler) die gesamte Anlage beziehungsweise der Gasspeicher und die Rohrleitungen manuell in einem Zeit- und Personalaufwändigen Verfahren